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Our Hero Lactoferrin: Wissenschaft trifft Wirkung

Wissenschaft
14
min

Lactoferrin ist einer unserer ältesten Begleiter - ein eisenbindendes Immunprotein, das den Eisenhaushalt reguliert und das Immunsystem gezielt unterstützt. In unserem Artikel erfährst du, warum dieser natürliche Schutzfaktor gerade heute so wertvoll ist und wie er als Supplement dazu beitragen kann, Gesundheit und Energie langfristig zu stärken.

Darum geht's
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Vom natürlichen Immunprotein zum modernen Supplement

Lactoferrin ist ein außerordentlich faszinierendes und vielseitiges Protein unseres eigenen, des menschlichen Körpers. Und nicht nur das: Seit Millionen Jahren begleitet und schützt es alle Säugetiere beim Start ins Leben, denn die höchsten Dosen Lactoferrin finden sich in der Muttermilch.

Die Aufgaben, die es erfüllt, betreffen in erster Linie den Bereich der Immunabwehr. Es kann Krankheitserreger davon abhalten, in den Körper einzudringen und dort eine Infektion auszulösen. Es hat stark antientzündliche Funktionen und spielt eine wichtige Rolle bei der Immunregulierung und der Regulierung des Eisenhaushaltes. Zu schön, um wahr zu sein? Nein, denn alle diese Funktionen sind in großen wissenschaftlichen Untersuchungen untersucht und belegt worden und, wenn man genauer hinsieht, erklärt sich auch, warum Lactoferrin eine solch zentrale Rolle für uns und unseren Körper spielt.

Tauch mit uns ein in die spannende Welt eines unserer ältesten Freunde - Lactoferrin

Lactoferrin begleitet die Säugetiere dieser Welt seit Millionen von Jahren durch die Evolution, denn es war von Beginn an Teil des menschlichen Immunsystems. Bereits in den sechziger Jahren wurde intensiv über Lactoferrin geforscht und so sind bis heute hunderte wissenschaftliche Publikationen über das Thema verfügbar. Trotzdem ist es in Deutschland noch weitgehend unbekannt, im Vergleich zu Japan beispielsweise, wo Lactoferrin dem Großteil der Bevölkerung ein fixer Begriff im Zusammenhang mit der Immunabwehr ist.

Aber was heißt das genau? Neugeborene haben ein noch nicht voll ausgereiftes Immunsystem, daher benötigen sie einen zusätzlichen Schutz von außen. Hier spielt Lactoferrin eine zentrale Rolle. Als zentrales Element in der Muttermilch sorgt es dafür, dass Immunzellen sich richtig entwickeln und, ebenso wichtig, die Darmflora in der optimalen Zusammensetzung ausgebildet wird. Beides sind wichtige Komponenten, die später bestimmen, wie gut das Immunsystem ausgebildet ist.

Zur gleichen Zeit kümmert sich Lactoferrin in dieser sensiblen Phase aktiv darum, Bakterien, Viren und Parasiten abzuwehren. Interessanterweise besitzt Lactoferrin die Fähigkeit, zwischen guten und bösen Bakterien zu unterscheiden, daher schafft es den Spagat, Feinde abwehren und zur gleichen Zeit aber auch symbiotische Freunde, gute Darmbakterien, beim Wachstum zu unterstützen.

Im weiteren Verlauf des Lebens findet sich Lactoferrin in fast allen Körperflüssigkeiten, um dort, an der Außenseite des Körpers dafür zu sorgen, dass Krankheitserreger direkt vor Eintritt in den Körper eliminiert werden. Dies erfolgt über verschiedene spezielle Mechanismen, ist höchst effektiv und erspart dem Immunsystem im Inneren des Körpers viel Arbeit und dem System letztendlich Energie.

Der Name Lactoferrin leitet sich aus „Lacto“ für Milch und „Ferrin“ für Eisen ab. Durch die Fähigkeit Eisen zu binden, bekommt das sonst weiße Pulver eine leicht rötliche Färbung, daher wird es auch als „Rotes Protein“ bezeichnet. Diese Fähigkeit führt zu den grundlegenden Funktionen, die es im Körper ausführt.

Eisenmangel natürlich ausgleichen - mit Lactoferrin

Eisen ist ein Spurenelement, welches essenziell für unzählige Körperfunktionen, wie die Zellbildung Energiegewinnung und Regeneration ist. Kurz gesagt unterstützt Lactoferrin eine ausgewogene Eisenverteilung im Körper, hilft Eisenmangel zu regulieren und stellt sicher, dass wichtige Funktionen optimal ablaufen können. Diese Tatsache erklärt, warum Lactoferrin in so vielen unterschiedlichen Situationen in Prophylaxe und Therapien eingesetzt werden kann.

Es funktioniert, weil Lactoferrin Eisen binden, transportieren und wieder abgeben kann. Somit kann eine Umverteilung innerhalb des Körpers stattfinden. Studien zeigen beispielsweise, dass Lactoferrin bei Eisenmangel, wie es häufig z.B. in der Schwangerschaft auftritt, hier ebenso effektiver ist als eine reine Eisensupplementierung, jedoch deutlich schonender für den Körper.

Lactoferrin und das Immunsystem: Die Rolle des Immunproteins

Aber auch im Bereich der Immunabwehr spielt Eisen und somit Lactoferrin eine zentrale Rolle. Bakterien nutzen Eisen als Energiequelle, um sich im Körper zu vermehren. Lactoferrin entzieht ihnen gezielt das Eisen und verhindert somit die Ausbreitung. Gleichzeitig aktiviert es die körpereigenen Immunzellen und, als wäre das nicht genug, kann es direkt selbst mit angreifen. Dies gilt auch für andere Krankheitserreger wie Viren und Parasiten. Hier konnten Studien zeigen, dass Lactoferrin das Ansteckungsrisiko und die Krankheitsdauer, wie auch die Krankheitsintensität, reduzieren kann.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Lactoferrin fast alle Hauptkomponenten der Immunabwehr beeinflussen und regulieren kann - ein weiterer Faktor, der erklärt, warum Lactoferrin so vielseitig eingesetzt werden kann.

Diese zentralen Funktionen, das Immunsystem und den Eisenhaushalt betreffend, führen dazu, dass Lactoferrin bei fast allen Erkrankungen und ebenso in der Prophylaxe einen Mehrwert bietet. So wundert es dann auch nicht, dass es hunderte an wissenschaftlichen Studien gibt, die zeigen, wie positiv sich Lactoferrin auf unterschiedlichste Erkrankungen, akut wie chronisch, auswirkt. Und das Beste: Keine dieser zahlreichen Studien berichtete über Nebenwirkungen.

Lactoferrin als Supplement

Der menschliche Körper produziert Lactoferrin selbst und das ein Leben lang. Es gibt jedoch einen Haken: Mit zunehmendem Alter sinkt die Produktion immer weiter ab. In der Nahrung kommt Lactoferrin nur in geringen Mengen vor und wird durch Erhitzen zerstört. Als Rohstoff wird es aus Kuhmilch gewonnen, da das bovine und das menschliche Lactoferrin fast identisch sind. Spannend ist der Fakt, dass die Einnahme von bovinem Lactoferrin nicht dazu führt, dass der Körper weniger produziert, wie man annehmen könnte, sondern das Gegenteil ist der Fall: Die Einnahme verstärkt die körpereigene Produktion und bietet daher einen doppelten Vorteil, der mit steigendem Alter immer mehr ins Gewicht fällt.

So scheint es doch nicht nur schön, sondern auch wahr zu sein, dass Lactoferrin von der Evolution als eine Art Alleskönner entwickelt wurde.

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